| 6. April 2012 | ||
| 20:00 |
es ist offen ab 20h – kommt vorbei;
| 6. April 2012 | ||
| 20:00 |
es ist offen ab 20h – kommt vorbei;
| 10. März 2012 | ||
| 15:00 | ||
| 13. März 2012 | ||
| 09:00 |

Am 13. März um 9h findet im Landesgericht Josefstadt der Prozess gegen vier politische Aktivist_innen statt. Am 10.03 gibt es um 15h eine Demo gegen Repression.
Mit Beginn der Uni-Besetzungen im Herbst 2009 (UniBrennt) wurde vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (=LVT) ein eigener Ausschuss zur Überwachung von in diesem Rahmen aktiven Menschen initiiert. Nach der Repressionswelle gegen die Tierrechtler_innen 2008 sollte nun die (uni)politische Bewegung zum Ziel der Ermittlungsarbeiten werden. Mit Mai 2009 wurde ergänzend zur bereits bestehenden breiten Überwachung begonnen, mehrere Personen und Wohnungen konkret zu observieren sowie Telefone abzuhören.
Als kurz darauf Mistkübel vor dem AMS Redergasse brannten und dazu ein AMS-kritisches Video /Kommunique auf at.indymedia.org erschien, diente das als Vorwand, drei WGs und das Kaleidoskop zu durchsuchen sowie zahlreiche Gegenstände zu beschlagnahmen und drei Menschen festzunehmen. Zwei Wochen danach wurde eine weitere Person festgenommen und Untersuchungshaft über die vier (J:A:I:B:) verhängt. Sie wurden daraufhin fünf (!) Wochen in U-Haft festgehalten.
Bis es zur endgültigen Anklage im Oktober 2011 kam, wurde mehrmals versucht, den Tatbestand des §278b (Terroristische Vereinigung) zu konstruieren; weitere Personen wurden vorgeladen und eine Videoaufnahme einer Abschiebung am Flughafen Wien Schwechat wurde als Vorbereitung für einen terroristischen Anschlag klassifiziert.
Nun soll versucht werden, öffentliches Interesse an dem Prozess abzuwehren, ihn zu entpolitisieren und möglichst schnell abzuwickeln. Klar ist dabei, dass es nicht einfach nur um brennende Mistkübel geht; sowie das AMS Menschen behandelt, ist es eher verwunderlich, dass noch eine einzige Filiale steht.
Dieser Prozess ist klar politisch! Anhand von Repression gegen Wenige wird versucht Bewegung von Vielen einzuschränken. Nicht nur J.A.I & B. wird der Prozess gemacht; er gilt all jenen die versuchen Risse in der Gesellschaft aufzuzeigen und gegen diese aktiv zu sein. Eine unmenschliche Asylpolitik, normative Geschlechterverhältnisse, beschissene Lohn und Arbeitsverhältnisse, ungleicher Zugang zu Bildung und Ressourcen sind nur einige der Themen, die beschäftigen. Diese Spannungsfelder müssen in der Logik des Systems aufrecht erhalten werden, um es am laufen zu halten.
Es ist unglaublich, dass Menschen ihrer Rechte beraubt werden, in ihre persönlichsten Bereiche (Wohnungen! Schlafräume!) eingedrungen wird, ihre Dinge von maskierten Uniformierten durchwühlt/ zerstört werden. Es soll Angst vermittelt werden, die lähmt. Politischer Aktivismus soll so von vornherein verhindert werden. Einschränkung durch Repression reicht aber noch viel weiter: So kann es zum Beispiel durch amtliches Vorgehen verunmöglicht werden, eine Person mit unsicherem Aufenthaltsstatus zu heiraten: Die Polizei steht in deinem Vorzimmer und fragt, wann du das letzte mal Sex hattest und welche Farbe die Zahnbürste deines Partners*, deiner Partnerin* hat.
Einschränkende Normalitäten werden auf diese Weise konstruiert: Es ist „normal“, nur Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft zu lieben (und klarerweise nur in heteronormativen Beziehungen); es ist „normal“ einen Fahrschein zu kaufen, den mensch sich nur schwer leisten kann;es ist „normal“ Nudeln mit Butter zu essen,wenn wenig Geld da ist – statt sich einfach im Supermarkt zu bedienen…
Das ist nicht das gute Leben das wir uns wünschen – Repression ist zum Kacken und geht uns alle an! Kommt zur Demo am 10.03.2012 – informiert euch über den Prozess und bleibt aktiv.
Demotreffpunkt: 10.03. 15Uhr Schottentor – Uni Rampe (Uni-Wien)
Rechtshilfenummer: 0681 83 10 30 50
Prozess: 13.03., 9-13 Uhr: 1. Prozesstag – Landesgericht Wien
Weitere Links:
Infoseite – http://fightrepression2010.lnxnt.org/
Stellungnahme Kaleidoskop 2010 – http://kaleidoskop.blogsport.eu/we-are-not-amused-stellungnahme-durchsuchung-06-07-10/
Rechtshilfe Info – https://rhwien.noblogs.org/
Bezugsgruppen – http://rechtshilfe.servus.at/infos-und-tipps/bezugsgruppen
Demovorbereitung – https://rhwien.noblogs.org/demo-einmaleins/
| 8. März 2012 | ||
| 19:00 | ||
| 9. März 2012 | ||
| 11:00 | bis | 15:00 |
| 19:00 | ||
FREITAG 09.3 und SAMSTAG 10.03. KALEIDOSKOP GEBURTSTAG – 5 JAHRE!!!!
Freitag: ab 19h offen
ab 20h15 Film – 500 Stenkastende Autonome Voldspsykopater Fra Helvede
= 500 Steine werfende Autonome Gewalttätige Psychopathen aus der Hölle
Der Film ist im selben Jahr entstanden wie das Kaleidoskop (2006). Er gibt einen guten Einblick wie sich Bewegung und Szene in anderen Regionen entwickeln. “500 Stenkastende Autonome” zeigt wie sich die Aktivist*innen des Ungdomshuset in Kopenhagen auf die bevorstehende Räumung vorbereiten nachdem das von ihnen genutzte Gebäude 1999 an eine Christliche Sekte verkauft wurde. Das Jagtvej 69- Haus wurde dann im März 2007 geräumt und abgerissen. Darauf folgte eine massive und lange Kampagne um ein neues Haus zu bekommen. Diese – letztendlich erfolgreiche Kampagne – bediente sich verschiedenste Mittel und Strategien von Medienguerilla über angekündigte Besetzungen, Sachbeschädigung oder regelmäßiger Demonstrationen. Die Proteste waren immer von Repression begleitet dennoch gelang es mit Juli 2008 zwei Gebäude mit der selben Grundfläche zu erwirken in denen das Ungdomshuset weiterbesteht. Der Film endet kurz vor der Räumung – eine weitere Doku über die Räumung kann vor Ort mit nach Hause genommen werden. Über den Zeitraum nach der Räumung ist 2007 bei Assoziation A unter den Titel “Besetze deine Stadt” ein lesenswertes Buch erschienen.
ab 22h Jamsession – Instrumente mit nehmen, gemeinsam Musik machen!
um ca. 0h VroVro RainbowDrop – Konzert (Singer/Songwriter)
Samstag:
ab 11h offen Anti-Repressions Brunch (bringt Kuchen und sonstiges leckeres zeugx mit!)
um 13h Anti-Repressions Demo // Treffpunkt Schottentor
im Anschluss an die Demo wird das Kaleidoskop wieder offen sein
am Abend gibt es ab 22h ein DJing line-up mit Puka vs. Claus, Kaleidoskop Allstars und weiteren Überraschungen (von Querbeet/ Queerbeat bis Elektro/ Goa)
| 27. Februar 2012 | ||
| 19:30 |
Liebe Alle, liebe Compañer@s,
am Montag den 27.2. findet im Kaleidoskop ein politischer Filmabend statt. Im gemütlichen Rahmen zeigen wir die Filme ‘Die Schattenparker’ und “Bambule in Hamburg”.
Das Thema ist ‘Jedem sein Laster’- über alternatives Wohnen auf (Bau)wagenplätzen: Einblicke und Erinnerungen an die Schattenparker (Berlin) und Bambule (Hamburg). Auch über den aktuellen Kampf des Hamburger Wagenplatzes Zomia wird es Infos zur jetzigen Lage geben.
Lasst uns die Filme auf uns wirken, um im Anschluss zu diskutieren, gleich wie unser Wissenstand dazu ist!
Vielleicht wird es auch Essen gegen Spende geben, jedoch sicher Getränke, Sitzgelegenheiten und Menschen zum Plaudern. Besser als zu Haus allein.
offenes Beisl ab 19:30
Filmstart ab 20:00!
Beigleitende Gedanken:
Miete. Es ist wieder Ende des Monats und wieder soweit für die Miete. Kaum wer kommt daherum, ein Großteil ihrer Erträge für den eigenen Wohnraum abzudrücken. Sind diese Kosten eigentlich angemessen – ist soviel echt notwendig für Erhaltung der Bausubstanz, Verschleiß und Erneuerungen? Wohl kaum! Es wird dreist mit diesem essentiellen Gut Geld gemacht- es stehen Dinge leer, zur Spekulation, als Rücklagen oder Leutz erbringen großteil ihres Lebens damit für das Einkommen der Vermieter zu schuften.
Doch was tun?
Vielleicht bei jeder Gelegenheit Mietsenkung beantragen?
Mietspreissteigerung und Leerstände öffentlich machen? ( www.leerstandsmelder.de )
Häuser besetzen oder gar nen kollektiven Mietsstreik anzetteln?? ( www.direkteaktion.org/203/gentryfikacji… )
Alle Gebäude durch linken Kauf dauerhaft vom Markt entziehen?! ( www.syndikat.org )
Oderoder..
Oder sich selbst ein Haus ohne Vermieter schaffen – das selbstorganisiert? Warum in Betonwänden annonym nebenherwohnen, ohne sich nach Jahren grad mal vom Namen her zu kennen? Warum nicht auf Baumhäusern wohnen? Oder gemeinsam in Bauwägen?? Lebt sich gut, geht wunderbar – wird nur leider vom Staat kriminalisiert! Wo kämen wir denn dahin wenn alle ohne Vermieter selbstbestimmt wohnen und ihr Haus nach ihren Bedüfnissen selbst gestalten würden?
Miete verweigern, Kündigung ins Klo,
Häuser besetzten sowieso!
Gegen die Hetze, gegen Gesetze!
Für mehr Bauwägenplätze!
Info: Vereinslokal, Verein zur Förderung und Erhaltung von kultureller
Partizipation und Kommunikation
Veranstaltungen nur für Mitglieder, Tagesmitgliedschaften gegen freie
Spende vor Ort lösbar;
PROGRAMM /// FEBRUAR 2012 ### PROGRAMM /// FEBRUAR 2012 ### PROGRAMM
MITTWOCH 8.2 18h PALAWA jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat treffen wir uns
um die Aktivitäten im Kaleidoskop zu Koordinieren; Das Treffen ist offen
für Alle “die sich sinnvoll einbringen wollen“ und Lust haben das
Kaleidoskop organisatorisch zu unterstützen
SAMSTAG 11.2 21hParty mit 60s & 70s Music
MITTWOCH 15.2 20h Vegan Straight Edge Hardcore Cafe xvx
vegan.straight.edge.hard.core.freaks.and.fraggles.furcht.saft.
drink.cafe.oder.so.
Am FREITAG 17.2 und SAMSTAG 18.2 ist ab 21h offen
MITTWOCH 22.2 18h PALAWA
FREITAG 24.2 ca 21h PerpetuuMobile 2.3 goes Kaleidoskop;
Das PerpetuuMobile 2.3 ist das zweite dauerhafte Raumprojekt im KuKuMA
Netzwerk. Die Räumlichkeiten in der Geibelgasse 23 wurden zuvor als
“uoqbon” ebenso als Vereinslokal geführt. Seit Sommer 2011 wird nun
umgebaut, an einer neuen Struktur gebastelt und es gibt einen neuen Namen.
Verschiedene Arbeitsbereiche werden im März 2011 ihren Betrieb aufnehmen.
Stichworte über die neuen Projekte die dort entstehen: WERK:STATT,
Siebdruckwerkstatt, SilentBar, DuKo – Volxküche, ZeugXPool
SAMSTAG 25.2 20h 9th Interstellar Art Night
Woody legt auf. Mit Psychedelic Music.Folk,Worldmusic und Laserlight.. Mit Gast Dj oder Jane. Für
Mind Opened People jeden Geschlechts und Alters.
Ab 20h Geöffnet, Music ab 21h. Ab 3h geschlossene Veranstaltung
MONTAG 27.2 19h30 AnarKino
AnarKino – politscher Filmabend im Kaleido.
Thema: ‘Jeden sein Laster’- über alternatives Wohnen in (Bau)wagenplätzen:
Schattenparker, Bambule und Zomia
19:30 offen, 20:00 beginn
SAMSTAG 03.3 22h (:VRONI:) GEBURZTAXPARTY
FREITAG 09.3 und SAMSTAG 10.03. KALEIDOSKOP GEBURTSTAG – 5 JAHRE!!!!
| 15. Februar 2011 | ||
| 20:00 |
vegan.straight.edge.hard.core.freaks.and.fraggles.furcht.saft.drink.cafe.oder.so. …
| 11. April 2012 | ||
| 18:00 | ||
| 25. April 2012 | ||
| 18:00 | ||
| 9. Mai 2012 | ||
| 18:00 | ||
| 23. Mai 2012 | ||
| 18:00 |
Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat treffen wir uns um die Aktivitäten im Kaleidoskop zu koordinieren.
Das Treffen ist offen für alle die sich sinnvoll einbringen wollen und Lust haben das Kaleidoskop organisatorisch zu unterstützen -
der Raum ist aber nicht allgemein offen und wir wollen wirklich Ruhe haben – also wenn dann bitte pünktlich kommen. Für Veranstaltungsanfragen bitte einfach http://kaleidoskop.blogsport.eu/infos-fur-veranstaltende/ lesen und dann über http://kaleidoskop.blogsport.eu/kontakt/ melden.
| 22. Dezember 2011 | ||
| 21:00 |
22 -12 – 2011 Und wir bewegen uns noch
Im Kaleidoskop – Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien
Buchpräsentation mit Robert Foltin am 22.12.2011 um 21.00 Uhr
Im ersten Buch „Und wir bewegen uns doch“ zeigte Robert Foltin, dass es in Österreich in den drei Jahrzehnten nach 1968 radikale Bewegungen gegeben hat.
In der Fortsetzung wird das Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende nachgezeichnet: eine neu auftauchende Hausbesetzer_innenbewegung, queerfeministische Aufbrüche, antirassistischer und antifaschistischer Aktivismus, außerdem zunehmende Auseinandersetzungen um die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Stadt. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichten diese Bewegungen mit „unibrennt“ im Herbst 2009. Gerade im Jahr 2011 haben sich die Bedingungen weltweit noch einmal verändert, überall sehen wir neue Aufbrüche: der „Arabische Frühling“, Krisenproteste in Griechenland und Wisconsin, die „Empörten“ in Spanien, aber auch Großdemonstrationen in Graz.
Robert Foltin stellt sein Buch vor, das die Bewegungen des 21. Jahrhunderts in Österreich nachvollzieht. Anschließend wird ausgehend von dem gehörten über Raumaneignung, Recht auf Stadt und verschiedene strategische Zugänge diskutiert und ausgetauscht.